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„Halleluja“.... von G.F. Händel – toll! – „Am Brunnen vor dem Tore“ – ja, das hat Tradition! – Ebenso wie das ganze alte Liedgut von anno tobak auf vergilbten Notenblättern in verstaubten Notenschränken – laaangweilig! - Mann! – „Gibt’s denn nichts anderes? - Wer will denn das alte Zeugs noch hören, geschweige denn singen…??“


Diese und ähnliche Fragen stellten sich um die Jahrtausendwende eine Horde aufmüpfiger Sänger zwischen 30 und 50 Lenzen vom Männergesangverein 1872 Wiesbaden-Frauenstein sowie dem Kath. Kirchenchor Cäcilienverein 1858 Wiesbaden-Frauenstein.


"Einfach mal was ganz anderes singen" war unser sehnlichster Wunsch. Denn wir alle hatten einen Riesenspaß am Chorgesang, wollten aber mal aus dem üblichen Repertoire der alten Traditionschöre ausbrechen und neue Pfade beschreiten. Zusammen mit unserem Altersgenossen und erfahrenen Chorleiter Walter Datz gründeten wir einen "Projektchor" und übten mit großer Begeisterung ein paar Gospels und Popsongs ein.


Büstenhalter und Schlüpfer flogen zwar bisher noch nicht auf die Bühne und auch Kreischattacken wie seinerzeit bei den Beatles oder Stones sind bis heute eher selten; dennoch gibt der bisherige Erfolg beim Publikum unserem neuen musikalischen Konzept Recht. Ganz gegen den landläufigen Trend bei den Chören vergrößerte sich die Zahl unserer Sänger rasch. Weitere sangeswütige Kerls, z.B. aus dem Kirchenchor St. Andreas, Wiesbaden oder aus dem gemischten Chor in Kaltenholzhausen gesellten sich dazu.


Aus dem einstigen „Projektchor“ ist inzwischen „Allegreddo“ geworden. - Wir sind (weniger aus sexueller als mehr aus künstlerischer Überzeugung) ein reines Männer-Ensemble geblieben u. zählen heute 20 Sänger zzgl. Walter Datz als musikalischen Motor.


Wir singen Spanisch, Englisch, Zulu und auch hochdeutsch. - Hochdeutsch zu sprechen kostet uns demgegenüber einige Mühe deshalb nennen wir uns auch nicht Allegretto sondern Allegreddo (wie Dieder und Peder etc…).


Erinnert nicht das "dd" auch ein wenig an eine Notengraphik? – Messerscharf erkannt!


Ebenso unkonventionell wie bei der Schreibweise geben wir uns beim Dresscode zum Singen auf der Bühne. Wir tragen zwar westliche Kleidung aber kein einheitliches Outfit. Etwas anderes als Individualität und Vielfältigkeit würde auch einen völlig falschen Eindruck von uns vermitteln…


Unser Song-Repertoire reicht von Gospel bis Alpenrock. Musikalisch geben wir uns mal witzig, mal melancholisch, mal brachial, dann wieder besinnlich oder auch ekstatisch.